Nahe am Herzen
1.890,00 €
Viktorianischer Medaillon-Anhänger mit Perle & blauem Email auf Gold, um 1875
Bezahlen Sie nach Ihren Wünschen. Wir möchten Ihren Einkauf so angenehm wie möglich machen.
Description
So allgegenwärtig waren Medaillons jeglicher Gestalt eine zeitlang, dass die Zeitschrift „London Society“ im Jahre 1870 einen humoristischen Cartoon von Alfred Thomas unter dem passenden Titel „The Locketomanic“ (Die Medaillonverrückte) veröffentlichte (siehe Abb.). Sie zeigt eine modisch gekleidete Dame, die mehr als dreißig verschiedene Medaillons an jeder nur erdenklichen Stelle trägt. Diese kleine Zeichnung verdeutlicht mit einem Augenzwinkern, wie beliebt diese Schmuckstücke in der Epoche Queen Viktorias waren.
Bei dieser großen Vorliebe für Medaillons verwundert es nicht, dass sich alsbald immer neue Typen herausbildeten, die durch neue Details auffielen. Der vorliegende Anhänger etwa illustriert die viktorianische Lust an Ornament und Formenreichtum. Er zeigt als Aufhänger ein Schleifenornament, während auf dem Deckel des Medaillons eine Perle in erhöhter Fassung sternförmig von blauem Email umgeben ist. Unterhalb sind Fransen abgehängt, welche in den 1870er Jahren auch im Goldschmuck Hochkonjunktur hatten. Das Gold ist zusätzlich feinvergoldet (sog. bloom finish), sodass ein matter, samtiger Glanz entsteht.
Rückseitig ist ein verglastes Fenster angebracht, in dem eine Fotografie aufbewahrt werden kann. Diese wird nicht durch einen Golddeckel verschlossen, sondern liegt direkt auf der Brust auf, sodass das Bildnis einer geliebten Person im wörtlichen Sinne nahe am Herzen getragen werden kann.
Wir konnten das Medaillon in London entdecken. Seiner Formensprache nach ist es auch einst im viktorianischen England entstanden.Für einen kurzen Moment, eine einzelne Mode nur, waren um das Jahr 1875 herum Schmuckstücke mit Fransen modern. Es war die Zeit des sog. Archäologischen Stils. Ziel der Entwerfer war es dabei, den Schmuck der Antike wiederzubeleben. Doch bedauerlicherweise gab es dazu nur wenige bis gar keine überlieferten Vorbilder, sodass ein Stil mit zahlreichen, ganz unterschiedlichen Anleihen an die Vergangenheit entstand.
Einerseits wurden einfache, geometrische Grundformen gewählt im Bestreben, einen ursprünglichen, wahren Stil zu finden. Die Goldschmiede versahen diese mit Kordeln und Kügelchen in der Technik der Granulation, die man auf einigen wenigen überlieferten Stücken kennengelernt hatte. Und nun brachte man zudem Fransen an die Schmuckstücke an: Meist aus einfachen, glatten Röhrchen, Kettchen oder Stäben gebildet. Was hierzu als Vorbild diente, ist nur schwer zu ermitteln: Womöglich kam hier ein eher orientalischer Einfluss hinzu, der zur selben Zeit nicht weniger modern war.
| Material: | Eine Naturperle, halbiert, 3,4 mm Durchmesser Gold mind. 585/000, entspricht 14 Karat, zusätzlich feinvergoldet Blaues Email |
| Stempelungen: | Keine Punzen oder Stempel |
| Größe: | 7,3 x 3,0 cm |
| Gewicht: | 10,6 g |
| Zustand: | Sehr gut, minimale Tragespuren |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Objekt-Nr.: | 21-1191 |

Au claire de la lune
Freude an der Farbe
Stilvoll und Edel
Frühjahrserwachen
Reach for the Stars
Sterne über dem Kurfürstendamm
Mondsüchtig
Lichtblick
Seid umschlungen!
Token of Love
Ein Wirbelwind
In Weiß
The Romantic Period
Trinity pour lui
Schmuck der Fischweiber
Edwardian Elegance
Arts and Crafts
Ich fand mein Herz in Portofino
Zum ewigen Andenken
Feng Shui
Le Dernier Cri
Licht in dunkler Nacht
Power Dress
Tropisch in Paris
Sommergold
Generationen verbunden
Ein Tropfen Mitternacht
Klassische Formen
Kostbarkeit aus der der Regent Street
Kopfgeburt
Urlaubsreif
Stadt der Edelsteine
Kunstvoll verwoben
Der blaue Engel
Serpensortia!
Großer Auftritt
Hart aber herzlich
Lichtblick
Mitternacht trifft Morgentau
Stars und Sternschnuppen
Frühling in London
Notte Italiana
Drachenstil aus Norwegen
Love me tender
Ein Stückchen Himmel
Meerwert
Verführerisch!
Future Heirloom
Der Duft von Lavendel
A Day in the Life
Kein Verwelken in Sicht!
Ein Gruß aus ferner Zeit
Blaue Blumen
Geheimnisvolle Welten 












